Chipamp (LM 3886)

Eigentlich war ich der Meinung nach dem Bau des KT88 SE Verstärkers erst einmal keinen weiteren HiFi-Verstärker zu benötigen. Leider habe ich bald sehr schnell den Nachteil von Leistungsröhren feststellen dürfen: die Abwärme von über 100 Watt und eine entsprechende Leistungsaufnahme bei einer Ausgangsleistung von gerade einmal 18 Watt. Tja Röhren sind ganz bestimmt keine A++ Geräte😉

Also habe ich mich ran gemacht und eine Alternative gesucht. Es sollte ebenfalls eine HiFi-Endstufe werden, die sparsamer ist und auch mal kurz zum Fernsehen schauen verwendet werden kann. Dabei bin ich auf das sehr Interessante Projekt „Chipamp“ gestoßen. HiFi-Eigenschaften aus einem Chip? Das hat mich stutzig gemacht. Diverse Nachbauten und zufriedene Hörer haben mich jedoch vom Gegenteil überzeugt.

Kurzerhand habe ich auf Ebay einen Bausatz bestellt. Der Bausatz enthält eine Netzteilplatine mit 2x 10mF pro Kanal und zwei Verstärkermodulen mit jeweils einem LM3886 Chip. Zusätzlich habe ich mir noch einen Ringkerntrafo bestellt (Prim: 230 V, Sek: 2x 24V, 120 VA), diverse Kleinteile (Leitungen, Buchsen, etc.) und eine Leutsprecherschutzschaltung von Velleman. Ein passendes Gehäuse zu finden hat sich als schwieriger herausgestellt. Passende Gehäuse von deutschen Herstellern waren Mangelware. Nach längerem hin und her habe ich mich auf gut Glück für ein Gehäuse ebenfalls von Ebay entschieden.

Der Aufbau der einzelnen Komponenten (Netzteilplatine, Verstärkermodule und Leutsprecherschutzschaltung) ging zügig von statten. Das Platzieren der Komponenten im Gehäuse war etwas komplizierter, da ich kein 19″-Rackgehäuse haben wollte, sondern ein schönes kleines Gehäuse (Ausmaße (BxHxT): 190 x 70 x 311 mm). Nach einigem hin und her ist daraus der folgende Verstärker entstanden:

Gehäuse des Chipamps

Gehäuse des Chipamps

Gehäuse von vorne

Gehäuse von vorne

Gehäuse von hinten

Gehäuse von hinten

Innenleben des Verstärkers

Innenleben des Verstärkers

Die LM3886 Verstärkermodule

Die LM3886 Verstärkermodule

Lautsprecherschutzschaltung

Lautsprecherschutzschaltung

Eingangspotentiometer (ALPS)

Eingangspotentiometer (ALPS)

Netzteilplatine und Ringkerntrafo

Netzteilplatine und Ringkerntrafo

Achtung: Ich übernehme keine Gewähr für die Richtigkeit der Pläne. Der Nachbau erfolgt auf eigene Verantwortung!

Kommentare
  1. Mario Barsch sagt:

    Hallo. Der Bausatz interessiert mich auch. Was sagst du zum klang?

    • mraith sagt:

      Klanglich hat der Bausatz mich sehr überrascht. Da ich ja bereits einen KT88-SE Röhrenverstärker habe, war die Messlatte sehr weit oben. Der Chipamp kann aber locker mithalten.
      Der Klang ist absolut klar und es gibt bei meinem Aufbau kein Brummen. Selbst bei Vollaussteuerung entsteht kein wahrnehmbares brummen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s